Der Mensch der zu beschäftigt ist 

sich um seine Gesundheit zu kümmern,

ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat,

sich um sein Werkzeug zu pflegen.

Der Darm

 

Der Darm hat eine Länge von ungefähr 6-7 m und ist das größte Organ und der Sitz des Immunsystems. Er besteht aus drei Anteilen. Beginnend mit dem 12-Finger-Darm (Duodenum), der sich am Magen anschließt und wie ein „C“ sich um die Bauchspeicheldrüse (Pankreas)legt. Danach kommt der Leerdarm (Jejunum) der in den Krummdarm (Ileum) übergeht. Dort am Ende auf der rechten Seite befindet sich der Blinddarm mit einem kleinen Zipfel, der Wurmfortsatz. Das ist der eigentliche Appendix, der der sich gern entzündet und als vermeintlichen „Bilnddarm“ rausgenommen wird. 

Im Anschluss folgt nun der Dickdarm, der sich wie ein Bilderrahmen im Bauch um den gesamten Dünndarm legt.

Beide Anteile, also der Dünndarm und der Dickdarm, haben unterschiedliche Bakterienkolonien. Im Dünndarm die, die ohne Sauerstoff leben und im Dickdarm leben die, die mit Sauerstoff leben. Das ist in der Diagnostik und Therapie sehr wichtig.

Nun ist der Darm nicht nur dafür da, um alles was wir essen auch wieder rauslässt. Der Darm hat mit seinen Bakterien (man nennt sie auch Symbionten. Wir ernähren uns gegenseitig) die Aufgabe durch seine Beschaffenheit die Nahrung auszusortieren und die Nährstoffe dem Körper zuzufügen. 

Daran beteiligt sind die Darmzotten, die Darmschleimhaut, das Blut- und das Lymphgefäßsystem. 

Durch falsche Ernährung, Stress, Schwermetallbelastung z.B. können diese Systeme so weit geschädigt werden, dass sie nicht mehr in der Lage sind die Nährstoffe aus der Nahrung uns zuzufügen. Ein Mangel entsteht, aber auch Erkrankungen.

 

Beschwerden

Ist der Darm einmal in einer „Dysbalance“ also in einem Ungleichgewicht geraten, sind die Folgen auch sofort spürbar. 

Eines der typischen Symptome bzw. Folgeerkrankungen sind Gluten-, Laktose-, Fruktoseunverträglichkeiten. Sie machen sich bemerkbar z.B. als Neurodermitis, Psoriasis, Heuschnupfen, Asthma, Gewichtszu/abnahme, Erschöpfung, depressive Verstimmungen, Lebensmittelunverträglichkeiten, Autoimmunerkrankungen und vieles Mehr. Aber auch Nährstoffmängel sind typisch. Denn nur mal als Beispiel werden Vitamin B12 und Eisen immer im Dünndarm aufgenommen und dem Körper zugeführt. Nährstoffmängel haben wiederum weitere Folgen und können den Organismus, die Gesundheit und das Wohlbefinden empfindlich stören.

Deshalb gehört in meiner Praxis der Darm fast immer mit an erster Stelle einer Behandlung.

 

Diagnostik

In der Praxis fängt die Untersuchung des Darms oft auch mit einem Abtasten des Bauches an. Aber auch die Wirbelsäule kann „Schuld“ daran sein, dass der Darm sich unwohl fühlt. Denn Wenn die Wirbel nicht richtig stehen, hat es auch Einfluss auf den Darm. Aber auch ein Muskelhartspann im unteren Rücken kann schon den Darm stören.

Weiter geht es mit einer Stuhldiagnostik. Da wird ein Stuhlröhrchen mit nach Hause gegeben und es kann bequem eine Probe von dort aus in das Labor geschickt werden. Nach ca 1 Woche werden mir die Ergebnisse zugeschickt und ich kann sie entsprechend auswerten.

So z.B. könnte ein Laborbefund aussehen. 

Therapie

Nachdem der Befund da und ausgewertet ist, geht es nun an die Therapie. Je nach Ergebnis kann die Dauer der Therapie 2-6 Monate dauern. Wenn nicht gerade ein einwandfreies Ergebnis geliefert wurde.

Die Therapie setzt sich gern zusammen aus Pro/Präbiotika, Manchmal auch etwas für die Schleimhäute, gegen Pilze aber auch aus einer Ernährungsanpassung. 

Diese Therapie ist Grundlage fast einer jeden Behandlung.

Wie erwähnt, können Nährstoffe nicht aufgenommen werden, sich Schwermetalle im Darm festsetzen und so weiter, was wiederum Einfluss auf das hormonelle System haben kann. Wie z.B. die Schilddrüse, die Nebennieren, die weiblichen und männlichen Hormone, aber auch auf den Zuckerstoffwechsel. Aber auch auf alles andere. Was wiederum weitere Folgen haben könnte.

Darum gilt:

Immer erst den Darm in Ordnung bringen

Und dann an die anderen Symptome arbeiten.

 

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© 2018 Body-n-Harmony / Manuela Döring

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